Dieses sind die Antworten unserer Befragung über die Lebens- und Arbeitssituation von Trans*sexarbeiter_Innen:

Peppi/Paula’s Antwort

– Arbeite ich nur auf der Straße? Wie oft? Ich arbeite auf dem Straßenstrich und selten im Internet. – Wie ist meine Arbeitssituation (schwer, ok, gut…)? Was ist schwer? Die Arbeit läuft schlecht – Wo könnte ich am besten als Sexarbeiter_in arbeiten? Am liebsten würde ich in einer Bar oder als Escort in einer wohnung arbeiten. Es ist gefährlich auf der Strasse. Eine Bar wo wir als transsexarbeiterinnen arbeiten können fehlt. Die einzige existierende ist nicht gut. – Arbeite mit Kondome (blowjobs, ficken)? Wenn nicht möchte ich es gerne? Ich arbeite safe aber viele arbeiten ohne Kondom. – Habe ich Probleme mit Transphobie? Wenn ja von wem? In welcher Form (Beispiele)? Es gibt eine transphobe Situation auf der Straße. Die Polizei verhält sich auch transphob. Ich habe Angst. – Fände ich es gut einen Treffpunkt für Trans* Sexarbeiter_innen zu haben? Wenn ja wie würde es in meinen Träumen aussehen? Einen Treffpunkt fände ich cool. Clups und Bars für trans*personen gibt es nicht mehr. So etwas hätte ich gerne wieder. Trans*personen würden da auf jeden Fall kommen. Es wäre gut einen Ort zu haben wo wir uns als Freunde begegnen könnten. – Ich spreche folgende Sprache: Ich spreche bulgarisch, deutsch und 5 weitere Sprachen. – Möchte ich mit Sexarbeit aufhören? Falls ja was würde ich stattdessen gerne arbeiten? Ich möchte mit der Sexarbeit aufhören. Du musst ständig kämpfen und stark sein. Ich möchte einen normalen Job haben. – Ich bin in Deutschland seit: 15 Jahren – Was brauche ich, um meine Lebenssituation zu verbessern? Mehr Respekt. Ich möchte meine Rechte auch gegenüber der Polizei vertreten können. Ich möchte ohne Angst leben und machen können was ich will. Partys so feiern wie ich mich damit wohlfühle. Die Frobenstrasse gibt es seit 100 Jahren. Wer hier hinzieht soll uns respektieren und in Ruhe lassen. – Was ist mit Operationen? Möchte ich, habe ich Zugang,…? Ich will keine OP’s. Dann bin ich überall out als trans* und kann mich nicht vor der transphobie verstecken. – Will ich noch etwas sagen? (Fehlen hier noch Themen?) Drogen sind oft ein Problem auf der Strasse. Viele nehmen Crystal Meth. Der Spass an der Arbeit ist verflogen.

Sergi/Jaschar’s Antwort

– Arbeite ich nur auf der Straße? Wie oft? Ich arbeite einmal pro Woche auf dem Strassenstrich. Ich putze auch in einem Imbiss und suche andere Jobs. Gerade läuft es nicht gut. Die Kunden wollenmöchten nur 5 €uros bezahlen. – Wo könnte ich am besten als Sexarbeiter_in arbeiten? Ich hab nur Straßenerfahrung und hab noch nicht versucht woanders zu arbeiten. – Arbeite mit Kondome (blowjobs, ficken)? Wenn nicht möchte ich es gerne? Ich arbeite safe. – Habe ich Probleme mit Transphobie? Wenn ja von wem? In welcher Form (Beispiele)? Nicht so stark, manchmal schauen Leute seltsam. – Fände ich es gut einen Treffpunkt für Trans* Sexarbeiter_innen zu haben? Wenn ja wie würde es in meinen Träumen aussehen? Ja. Es wäre gut sich mit anderen Kolleginnen zu treffen, sich auszutauschen und neue Kolleginnen kennenzulernen. – Kenne ich die bestehende Beratungsstrukturen (Olga, Hydra, Subway, Aidshilfe, Gesundheitsamt,…)? Nutze ich sie, wenn nicht was läuft da falsch? Ich kenne Olga und bin mit Ihnen unzufrieden. – Möchte ich mit Sexarbeit aufhören? Falls ja was würde ich stattdessen gerne arbeiten? Ich würde mit der Sexarbeit aufhören wenn ich einen Putzjob finden würde. – Ich spreche folgende Sprache: Etwas Deutsch, Muttersprache ist Türkisch, kann auch Bulgarisch. – Wenn ich kein (gutes) Deutsch spreche, würde ich es gerne lernen/würde ich zu einem deutschen Kurs gehen? Wenn nicht warum? Ja, ich war schon im Unterricht, würde gerne weitermachen. – Ich bin in Deutschland seit: 2009 – Wie ist meine allgemeine Situation (Krankenversicherung, Wohnung, Anmeldung, finanziell…)? Ich habe eine Wohnung, alles läuft da gut aber ich würde gerne alleine wohnen; Ich habe Papiere, war beim Jobcenter aber jetzt nicht mehr deswegen habe ich keine Krankenversicherung mehr, ich hab Geldprobleme. – Was brauche ich, um meine Lebenssituation zu verbessern? Wohnung und Job. – Habe ich einen geregelten Zugang zu Hormonen/Blockern? Brauche ich welche? Ich will und brauche keine. – Was ist mit Operationen: möchte ich, habe ich Zugang,…? Op ja aber ich hab kein Geld um sie zu bezahlen.

Loulou Lamour’s Antwort

– Mein Arbeitsname (soweit gewünscht): TS Loulou Lamour – Kontakt/webpage (soweit gewünscht): http://louloulamour.de oder http://loulou.sex – Ich arbeite als: Transsexuelle Sexarbeiterin – Ich spreche folgende Sprache: Deutsch und englisch, Grundkenntnisse in Französischer Sprache – Ich bin in Deutschland seit: Ich wohne in Deutschland und bin Deutsche (Berlin und Frankfurt am Main). – Was brauche Ich am dringendsten, dass es Mir mit Meiner Arbeit und auch im allgemeinen besser geht? gute Kunden und Zufriedenheit (work Life Balance). – Was brauche Ich um bessere und sichere Arbeitsbedingungen zu haben? neues und gutes Prostitutionsgesetz (keine Meldepflicht oder Stigmatisierung / keine Verheimlichungen seiner Sexarbeit!) – Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht? Kondome – Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Ich habe Probleme mit transphobie im Alltag in der Öffentlichkeit, kann aber gut mit Transphobie und Ablehnung der Gesellschaft umgehen, da ich täglich 24h als Transfrau herumlaufe! – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer? Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? Ja sehr gern, Treffpunkt und Anlaufstelle wäre super mit anderen Transen über Sexarbeit zu reden, daher sehr gut Workshop / Treffen / Stammtisch……… Etc. gemeinsame Ziele, Standpunkte etc. in der Öffentlichkeit erarbeiten! – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen, was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum? Die bestehenden Beratungsstrukturen sind sehr schlecht (FfM), helfen Ausländischen Sexarbeiterinnen aber gut….  Mir haben sie nicht geholfen! – Bin Ich zufrieden mit meiner medizinischen Versorgung? Wenn nicht, was brauche Ich? (Bitte nur realistische Wünsche): Ich bin mit meiner medizinischen Versorgung sehr zufrieden! Ich muss mich als selbstständige Person privat krankenversichern!  Ist nicht gut! – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Ich bin mit meiner Wohnsituation zufrieden und würde in Berlin gerne wohnen! – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Ich spreche deutsch – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören? Ich möchte noch lange Arbeiten in der Sexbranche!

Chantal’s Antwort

– Mein Arbeitsname (soweit gewünscht): Chantal – Ich arbeite als: auf dem Strassenstrich in berlin. – Ich spreche folgende Sprache: Türkisch, Bulgarisch und etwas Deutsch. – Ich bin in Deutschland seit: 4 Jahren. – Was brauche Ich um bessere und sichere Arbeitsbedingungen zu haben? Ich wünsche, dass ich indoors arbeiten kann. Regelmäßig etwas zu essen. Einen Ort, wo ich schlafen kann. Einen legalen Status. Geld für Operationen und andere Angleichenmassnahmen. Die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten. Die Möglichkeit, eine Pause (z;B Urlaub) zu machen. Deutsch lernen. Besser mit internet umgehen zu können und damit zu arbeiten (nicht mehr auf der Straße). Ich hätte gerne einen Bordell für Trans*leute. – Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht? Ich wünsche mir, dass ich safe arbeiten könnte. Wenn ich mehr Geld verdienen würde, könnte ich auf unsafe praktiken verzichten. – Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Ich habe viel Transphobie Erfahrung. Ich möchte als Transperson erkannt werden (z.B von Job Center). Ich hätte gerne Schlafplätze für Trans*personen. – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer. Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? Das ist für mich jetzt nicht das wichtigste – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen, was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum? Sie können mir nicht helfen, ich kenne Subway gut. – Habe ich einen geregelten Zugang zu Hormone/Blockern? Brauche ich welche? Ich möchte gerne aber habe keinen Zugang zu Hormonen; ich würde mich auch gerne operieren lassenn, habe auch dort keinen Zugang. – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Ich habe keine Wohnung, wünsche mir aber eine. – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Ich kann nicht so gut Deutsch. – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören? Ich möchte ein normales Leben haben, wie eine Frau, keine Sexarbeit mehr sondern einen normalen Job – Woran scheitert es häufig eine Krankenversicherung, Steuernummer und eine Anmeldung zu haben? Ich habe nichts davon, kann mich nicht anmelden und daher den Rest nicht bekommen.

Botska’s Antwort

– Mein Arbeitsname (soweit gewünscht): Botska – Ich arbeite als: auf dem Strassenstrich in berlin. – Ich spreche folgende Sprache: 80% Deutsch, bisschen Englisch, Bulgarisch und Türkisch. – Ich bin in Deutschland seit: 2008 – Was brauche Ich am dringendsten, dass es Mir mit Meiner Arbeit und auch im allgemeinen besser geht? Ich kann mich nicht waschen da ich kein Bad habe. – Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht? Ich arbeite safe. – Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Ich habe Probleme mit transphobie. – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer. Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? Ich hätte gerne einen Treffpunkt. Wir müssten dabei aber aufpassen das nicht so viel geklaut wird. – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen (Olga, Hydra, Subway, Aidshilfe, Gesundheitsamt, wer noch?), was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum? Ich kenne nur Olga. – Bin Ich zufrieden mit meiner medizinischen Versorgung? Wenn nicht, was brauche Ich? (Bitte nur realistische Wünsche): Ich bin nicht zufrieden und habe keine Krankenversicherung. – Habe ich einen geregelten Zugang zu Hormone/Blockers? Brauche ich welche? Ich brauche keine Hormone aber ich möchte mich operieren lassen – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Ich habe keine Wohnung, ich schlafe auf der Straße oder wo es sich ergibt, ich hätte gerne eine Wohnung. – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Ich spreche halbwegs gut deutsch. – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören? Nein, es gibt keine andere Möglichkeit. Es ist einen Teufelskreis aus dem ich  nicht raus komme. – Woran scheitert es häufig eine Krankenversicherung, Steuernummer und eine Anmeldung zu haben? Ich habe keine aber möchte sie aber bekommen. – Fehlen hier noch Themen oder ist eine Frage uncool?/ Will ich noch etwas sagen? Ich möchte genug zu essen haben, das es mir gut geht und auch mal eine Pause machen können.

Bonnie’s Antwort

– Mein Arbeitsname: Bonnie – Ich arbeite als: auf dem Strassenstrich in Berlin. – Ich spreche folgende Sprache: Bulgarisch, Türkisch und Deutsch. – Ich bin in Deutschland seit: 7 Jahren. – Was brauche Ich am dringendsten, dass es Mir mit Meiner Arbeit und auch im allgemeinen besser geht? Ich bekomme keine Hilfe, ich brauche es. Es gibt keine Arbeit – Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht? Ich arbeite safe. – Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Ich habe viele Probleme mit transphobie. – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer. Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? Das wäre schon gut, finde ich aber nicht sehr wichtig. – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen (Olga, Hydra, Subway, Aidshilfe, Gesundheitsamt, wer noch?), was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum? Ich kenne die bestehenden Strukturen, bin aber mit Subway nicht zufrieden da sie  oberflächlich sind. – Bin Ich zufrieden mit meiner medizinischen Versorgung? Wenn nicht, was brauche Ich? (Bitte nur realistische Wünsche): Ich brauche dringend Hilfe da ich Epilepsie habe und keine Krankenversicherung. – Habe ich einen geregelten Zugang zu Hormone/Blockers? Brauche ich welche? Ich habe keinen Zugang aber würde gerne sie haben. – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Ich wohne gerade unoffiziell und hätte gerne eine legale Wohnsituation. – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Ja ich spreche Deutsch aber es könnte besser werden. – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören? Ich möchte nicht mehr Sexarbeiterin sein. Ich würde gerne zum Jobcenter gehen. – Woran scheitert es häufig eine Krankenversicherung, Steuernummer und eine Anmeldung zu haben? Ich habe nichts davon. – Fehlen hier noch Themen oder ist eine Frage uncool?/ Will ich noch etwas sagen? Ich brauche medizinische Hilfe, fühle mich sehr diskriminiert und ohne Unterstützung.

1. Anonyme Antwort:

– Ich arbeite als: auf dem Strassenstrich in Berlin. – Ich spreche folgende Sprache: Bulgarisch, Türkisch und Deutsch mittelmässig. – Ich bin in Deutschland seit: Ende 2008. – Was brauche Ich am dringendsten, dass es Mir mit Meiner Arbeit und auch im allgemeinen besser geht? Die Preise sind stark gesunken und es gibt oft Stress mit den Kunden, die wenig bezahlen möchten. Häufig werde ich diskriminiert. Ich brauche Strategien um das zu ändern. – Was brauche Ich um bessere und sichere Arbeitsbedingungen zu haben? Waschmöglichkeiten für mich. – Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht? Ich arbeite safe. – Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Ich habe ständig und überall Probleme mit transphobie. – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer. Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? So ein Ort währe cool. – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen (Olga, Hydra, Subway, Aidshilfe, Gesundheitsamt, wer noch?), was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum? Ich kenne sie alle, bin aber nicht so zufrieden mit Ihnen. Ich brauche mehr Unterstützung. – Bin Ich zufrieden mit meiner medizinischen Versorgung? Wenn nicht, was brauche Ich? (Bitte nur realistische Wünsche): Keine Krankenversicherung, ich schulde sehr viel die bulgarische Krankenversicherung. Ich habe Epilepsie und brauche Hilfe. – Habe ich einen geregelten Zugang zu Hormone/Blockers? Brauche ich welche? Ich möchte Hormone nehmen, habe aber keinen Zugang. – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Ich habe keine Wohnung manchmal wenn ich es mir leisten kann schlaffe ich im Hotel sonst auf der Strasse. Es wäre toll das zu ändern. – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Mein Deutsch geht so, könnte aber verbessert werden. – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören? Ich möchte aufhören und einen anderen Job haben. – Woran scheitert es häufig eine Krankenversicherung, Steuernummer und eine Anmeldung zu haben? Ich habe nichts hiervon wünsche es mir aber.

2. Anonyme Antwort:

– Ich arbeite als: auf dem Strassenstrich. – Ich spreche folgende Sprache: Bulgarisch Türkisch und etwas Deutsch. – Ich bin in Deutschland seit: 12 Jahren. – Was brauche Ich am dringendsten, dass es Mir mit Meiner Arbeit und auch im allgemeinen besser geht? Ich habe keine Papiere, keine Wohnung und zuwenig Kunden. – Was brauche Ich um bessere und sichere Arbeitsbedingungen zu haben? Meine Arbeitsbedingungen sind unsicher. – Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht? Ich arbeite safe. – Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Nicht so viel wie in Bulgarien. – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer. Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? So einen Ort fände ich gut. – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen (Olga, Hydra, Subway, Aidshilfe, Gesundheitsamt, wer noch?), was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum? Ich kenne sie alle, bin aber mit subway bin ich nicht so zufrieden. – Bin Ich zufrieden mit meiner medizinischen Versorgung? Wenn nicht, was brauche Ich? (Bitte nur realistische Wünsche): Ich habe Probleme mit meiner  Krankenversicherung. – Habe ich einen geregelten Zugang zu Hormone/Blockers? Brauche ich welche? Ich würde gerne Hormone nehmen, habe aber keinen Zugang. – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Ich wohne in einem Zelt, hätte aber lieber eine Wohnung. – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Nicht so gut, da müsste ich noch dran arbeiten. – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören? Ja ich möchte aufhören, ich möchte einen anderen Job haben. Am liebsten als Köchin. – Woran scheitert es häufig eine Krankenversicherung, Steuernummer und eine Anmeldung zu haben? Mir ist das zu kompliziert hätte aber gerne Krankenversicherung und einen legalen Status. – Fehlen hier noch Themen oder ist eine Frage uncool?/ Will ich noch etwas sagen? Ich hätte gerne Zugang zum Jobcenter und suche eine Organisation, die mir helfen kann.

3. Anonyme Antwort:

– Ich arbeite als: Strassensexarbeiterin, einmal pro Woche – Ich spreche folgende Sprache: Bulgarisch, Türkisch, Spanisch und etwas Deutsch. – Ich bin in Deutschland seit: 5 Jahren. – Was brauche Ich um bessere und sichere Arbeitsbedingungen zu haben? Es wäre gut als trans*person in einem Bordell für Trans*sexarbeiterinnen zu arbeiten. – Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht? Ich arbeite nur safe. – Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Ja, ich habe Probleme mit transphobie. Ich weiß nicht, was man tun könnte. Ich möchte, dass Leute Respekt Transmenschen respektieren. – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer. Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? Ja, ich hätte gerne ein Haus nur für Transsexarbeiter_innen. – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen (Olga, Hydra, Subway, Aidshilfe, Gesundheitsamt, wer noch?), was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum? Ich kenne alle. Die sind eine grosse Chance, für die Leute, die auf der Strasse arbeiten. Ich nutze Ihre Strukturen. – Bin Ich zufrieden mit meiner medizinischen Versorgung? Wenn nicht, was brauche Ich? (Bitte nur realistische Wünsche): Ich habe jetzt einen Krankenversicherung. Früher ging ich zu Subway oder zum Zentrum für sexuelle Gesundheit in Charlottenburg, die sind super. – Habe ich einen geregelten Zugang zu Hormone/Blockers? Brauche ich welche? Nicht richtig es ist schwer und ich suche gerade einen Arzt. Ich suche auch dringend einen Psychotherapeut, der Bulgarisch spricht. Ich möchte mich operieren lassen. – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Jetzt bin ich in einer WG aber in einem sehr kleinen Zimmer. Bad und Toiletten sind draussen für viele Leute was blöd ist. Ich möchte in einer richtigen Wohnung leben. Die Mitbewohner sind nicht trans* aber ok mit mir, nur sie wissen nicht, was ich arbeite. – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Ich spreche ein bisschen Deutsch, lerne es seit 3 Monaten. – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören?Ich arbeite seit 18 Jahren und möchte aufhören. Ich würde gerne als Bauchtänzerin arbeiten und Klamotten nähen. – Woran scheitert es häufig eine Krankenversicherung, Steuernummer und eine Anmeldung zu haben? Seit 2 Jahre bin ich offiziell und versichert. – Fehlen hier noch Themen oder ist eine Frage uncool?/ Will ich noch etwas sagen? Wo kann ich Dolmetscher_innen finden, die mich begleiten können, z.B bei Jobcenter?

4. Anonyme Antwort:

– Ich arbeite als: auf der Straße, einmal pro Woche. – Ich spreche folgende Sprache: ich lerne Deutsch, sonst Bulgarisch und Türkisch. – Ich bin in Deutschland seit: 8 Jahre. – Was brauche Ich am dringendsten, dass es Mir mit Meiner Arbeit und auch im allgemeinen besser geht? alles ist problematisch. – Was brauche Ich um bessere und sichere Arbeitsbedingungen zu haben? Ich möchte nicht mehr auf der Strasse arbeiten. – Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht? ich arbeite safe. – Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Ja, ich habe sehr oft Probleme mit Transphobie auf der Strasse. – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer. Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? Ich hätte gerne einen Ort wo man was trinken kann und wo ich mit anderen reden kann. – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen (Olga, Hydra, Subway, Aidshilfe, Gesundheitsamt, wer noch?), was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum? Ich kenne die örtlichen Strukturen und bin damit zufrieden. – Bin Ich zufrieden mit meiner medizinischen Versorgung? Wenn nicht, was brauche Ich? (Bitte nur realistische Wünsche): Ja. – Habe ich einen geregelten Zugang zu Hormone/Blockers? Brauche ich welche? Ich kriege Hormone ab nächstem Monat und möchte mich operieren lassen. – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Ich habe eine Wohnung. – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Ich lerne gerade Deutsch. – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören? Ja ich möchte aufhören und einen anderen Job haben. – Woran scheitert es häufig eine Krankenversicherung, Steuernummer und eine Anmeldung zu haben? Ja ich habe alles.

Emy’s Antwort

– Mein Arbeitsname (soweit gewünscht): Emy Fem – Kontakt/webpage (soweit gewünscht): www.emyfem.net – Ich arbeite als: Escort, Domina und Queere Sexarbeiterin(Emy Fem) – Ich spreche folgende Sprache: English und deutsch – Ich bin in Deutschland seit: Gebürtige Deutsche – Was brauche Ich am dringendsten, dass es Mir mit Meiner Arbeit und auch im allgemeinen besser geht?Kontakt und Austausch mit Sexarbeiterinnen, Trans und Cis. Unterstützung bei offiziellen Angelegenheiten (Steuerberater…). Informationen zu Arbeitspraxis, Werbung und Preisen. Einen safen Ort der „sexworker only“ ist bzw. nur für Personen die pro Sexarbeit sind. – Was brauche Ich um bessere und sichere Arbeitsbedingungen zu haben? Kunden die nicht ständig nach unsafen praktiken fragen. Ausreichende Verdienstmöglichkeiten. Letzteres ist an das Thema Werbung und professionalisierung gekoppelt. -Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht?: Ich arbeite ausschliesslich safe, auch bei blowjobs. Eine allgemeine Weigerung unsafe praktiken anzubieten währe da hilfreich. -Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Ja, ich werde transphob diskriminiert. Empowerement und Selbstverteidigungsworkshop währen da hilfreich. – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer. Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? Auf jeden Fall. Es wäre schön wenn es da auch Beratungsmöglichkeiten von Transsexarbeiterinnen, notfalls auch von Cissexarbeiterinnen, gäbe. Ein safer Raum/Bus in dem sich einfach ausgetauscht werden kann wäre schick. Wlan wäre cool. Es wäre schick, wenn dort auch Veranstaltungen, Treffen und workshops stattfinden könnten. Gerne auch Cafeatmosphäre (Siehe PIC Amsterdam). Regelmäßige workshops/ weiterbildungen auf peer to peer basis (Wie z.b. die Poledancelessons von X-talk). Bezahlt für die workshopleiterinnen falls gewünscht. Wenn es dort auch Einstiegsberatung gäbe wäre das schick. Klar, peer to peer. – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen (Olga, Hydra, Subway, Aidshilfe, Gesundheitsamt, wer noch?), was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum?Ich nutze regelmäßig den Steuerberater von hydra und bin auch im hydra-verein aktiv. Im generellen fühle ich mich unwohl wenn ich von Personen beraten werde, die keine Sexarbeiter_innen sind. -Bin Ich zufrieden mit meiner medizinischen Versorgung? Wenn nicht, was brauche Ich? (Bitte nur realistische Wünsche). Klappt gut. Gesundheitsamt Charlottenburg ist spitze! – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Ganz gut gerade aber zusammen-wohnen mit queeren Sexarbeiter_innen wäre schon schick… – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Alles super mit deutsch. – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören? Ich will nicht aufhören aber vom mainstream escort wegkommen, sprich, eher umsatteln innerhalb der Sexindustrie. Würde gerne mehr workshops als zweites Standbein anbieten – Woran scheitert es häufig eine Krankenversicherung, Steuernummer und eine Anmeldung zu haben? Komplizierte Bürokratie. War schwer da durchzublicken. An dem Punkt braucht es auf jeden Fall Unterstützung. – Fehlen hier noch Themen oder ist eine Frage uncool?/ Will ich noch etwas sagen? Finanzierungsmöglichkeiten für peer to peer arbeit ist zu wenig!

Luk’s Antwort:

– Mein Arbeitsname (soweit gewünscht): Luk – Kontakt/webpage (soweit gewünscht): luk_escort@live.com; https://luktransboy.com/ – Ich arbeite als: Escort und Dom – Ich spreche folgende Sprache: Deutsch, Englisch und Französisch – Ich bin in Deutschland seit: 2010 aber ich habe zwischen 2005 und 2008 schon in Deutschland gewohnt. – Was brauche Ich am dringendsten, dass es Mir mit Meiner Arbeit und auch im allgemeinen besser geht? Mehr Visibilität über transmännern, eine Wohnung und einen Ort, wo ich regelmäßig arbeiten kann. – Was brauche Ich um bessere und sichere Arbeitsbedingungen zu haben? Mehr Kunden und es wäre schon cool, einen Arbeitsort mit Kelleg_innen teilen zu können! – Was wird gebraucht um safe zu arbeiten (blowjob,GV/Anal)/ ist das gewünscht? Bei blowjob ist es nie möglich, safe zu arbeiten; es würde strenge Änderungen in der gay Szene gebraucht, um es zu schaffen; wäre schon cool aber kann damit leben – Habe Ich Probleme mit transphobie? Wenn ja wie könnte das verbessert werden? Schon, weil die Schwule transmänner nicht kennen und dann melden sie sich nicht mehr oder sagen es ab wegen kein Schwanz; ich glaube mehr visibilität wäre einen weg, es zu verbessern, sonst weiss ich es nicht – Fände Ich es gut einen Treffpunkt/Anlaufpunkt für Trans*sexarbeiter_innen zu haben? Wie könnte der aussehen, wo sollte der sein, für wen soll der sein? Mit oder ohne Beratung? Nur Sexarbeiter_innen oder gemischt? Mit oder ohne Sozialarbeitern ohne Sexarbeitserfahrung/ trans*erfahrung…..Bus, Wohnung was auch immer. Träum mal, gerne rumspinnen…..Würde Ich den oft nutzen? Würde Ich dort auch mitarbeiten wollen, mich einbringen? Wie? Was soll dort stattfinden? Ich fände das ja gut, da ich glaube es gebraucht wird; wie und gemischt oder nicht weiss ich selbst nicht aber ich kann mich einen Ort vorstellen wo Leute vorbeikommen können um sich zu erholen, Kaffee trinken und mit Leute/einander reden; und ich kann mich vorstellen da zu helfen ja – Was halte Ich von den bestehenden Beratungsstrukturen (Olga, Hydra, Subway, Aidshilfe, Gesundheitsamt, wer noch?), was wünsche Ich Mir von Ihnen, habe Ich Verbesserungsvorschläge? Nutze Ich sie, wenn nicht warum? Na ja es gibt schon was aber nicht so viel Richtung „Männer“ und wie gesagt Transmänner existieren nicht, leider auch für diese Strukturen. – Bin Ich zufrieden mit meiner medizinischen Versorgung? Wenn nicht, was brauche Ich? (Bitte nur realistische Wünsche): Ich finde, es ist schon gut dass es existiert aber für mich hilf das nicht richtig weiter, ausser der Gesundheitsamt wo ich mich testen lassen kann; für Beratungen gibt’s einfach nichts für mich weil wir kaum FtM (female to male trans*) als Sexarbeiter sind. – Soll an der Wohnsituation etwas geändert werden? Ja ich suche eine Wohnung seit einem Jahr und habe einfach keine gute genug Situation um eins zu bekommen! – Spreche Ich gut deutsch? Wenn nicht, möchte Ich das ändern und wie würde es Mir am leichtesten fallen? Gut genug um hier zu arbeiten und wohnen ja – Ist es nötig Angebote zu schaffen um die Möglichkeit zu haben mit Sexarbeit aufzuhören? Möchte ich aufhören? Ich glaube allgemein ja weil es sehr schwer ist, aufzuhören (kenne ein paar trans leute, die es probiert haben und leider es nicht geschaft!); für mich selbst nein ich möchte weitermachen und es entwickeln, so dass es besser läuft! – Woran scheitert es häufig eine Krankenversicherung, Steuernummer und eine Anmeldung zu haben? Man muss schon hier „offiziell“ sein mit Konsequenzen (das heisst z.B in der Lage sein, die Krankenversicherung zu bezahlen, was als Ausländer nicht billig ist), eine Wohnung haben, die keine schwarze Untervermietung ist und nach meiner Erfahrung schon Deutsch können oder immer jemand bei Amt dabei haben da sie sich nicht bemühen, wenn Leute kein Deutsch können – Fehlen hier noch Themen oder ist eine Frage uncool?/ Will ich noch etwas sagen? Vielleicht Fragen über IST und AIDS da ich glaube Trans Sexarbeiter sehr viel davon getroffen sind.